Personalbeschaffung im Wandel der Zeit

Mai 21, 2019

Wer ist der Bewerber? Dies scheint heute oftmals nicht mehr klar geregelt zu sein. Das Rollenverhältnis hat sich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verschoben. Mittlerweile müssen Unternehmen sich bei Arbeitnehmern bewerben. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Art und Weise wie man mit seinen Stellenanzeigen die besten Talente erreicht, grundlegend geändert. Bis in die 90er-Jahre hinein war die Stellenausschreibung in Printmedien die einfachste Möglichkeit offene Vakanzen zu bewerben. In den 2000er Jahren verlagerte sich das Recruiting durch Digitalisierung immer mehr auf elektronische Formate. E-Recruiting über das Internet ist mittlerweile die wichtigste Form der Personalbeschaffung.

Was sind die großen Herausforderungen für Unternehmen in unserer Region dem Fachkräftemangel zu begegnen? Erkennen die Unternehmen überhaupt die Herausforderungen?

Folgende Situationen haben wir bei vielen Unternehmen:

PDF-Stellen auf Homepages – furchtbarer IST-Zustand

Oftmals hat man auf Webseiten deutscher KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist.  Der Charme der 2000er Jahre mit unpersönlichen Fotos aus diversen Bilderbibliotheken, in denen immer irgendwelche Leute die Daumen in die Luft reißen, prangt einem entgegen. Gar nicht erst zu reden von der mühsamen Suche nach der Karriereseite in der Navigation. Dann, wenn endlich die Karriereseite gefunden ist, der sich immer wiederholende Text „Senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung, inklusive Anschreiben und Gehaltsvorstellungen an bewerbung@xyz.de oder per Post zu“ und die Stellenbeschreibung ist als PDF zu sehen.

Das zieht keinen Bewerber hinter der Couch hervor. Schlimmer noch, keinen Bewerber in das Unternehmen. PDF-Stellenanzeigen werden nicht oder kaum von Suchmaschinen oder Jobmetasuchmaschinen ausgelesen. Und sie müssen manuell hochgeladen werden. Ein Schmankerl für Abmahnanwälte, da eine Bewerbung per Email gemäß der DSGVO kritisch gesehen werden kann. Das größte Risiko bei der Verarbeitung von Bewerberdaten ist aus Datenschutzgründen die nahezu unkontrollierbare Ablage der Bewerbungsunterlagen innerhalb eines Unternehmens. Und schon ist der Unternehmer in der Datenschutzfalle.

Viele Unternehmen nutzen auch nicht die Möglichkeit auf Verbandsseiten und Online-Stellenbörsen zu inserieren, wundern sich aber über die schlechte Performance und dass keine Bewerbungen eintrudeln.

Die Vernachlässigung digitaler und automatisierter Prozesse kostet Unternehmer viel Geld und das Risiko für Fehlbesetzungen ist hoch, da die Auswahl aus den möglichen neuen Mitarbeitern zu klein ist. Der deutsche Mittelstand ist in Punkto E-Recruiting noch sehr schwerfällig. Lt. einer Studie von der Software-Vergleichs-Plattform Capterra ist eine der Hauptursachen für Fachkräftemangel die mangelnde Bereitschaft in entsprechende Software zu investieren, bzw. sich mit entsprechenden Technologien auseinander zu setzen.

Oft scheuen Unternehmen wegen der hohen Kosten Inserate auf großen bekannten Stellenbörsen. Gerade mit E-Recruiting sparen sich Unternehmer Kosten bei den Portalen. Ein weiterer Grund für die Nicht-Nutzung von E-Recruiting-Software sind wieder die Kosten. Tatsache ist jedoch, dass eine unbesetzte Stelle in sechs Monaten weit mehr finanziellen Schaden verursacht, als die Investition in eine E-Recruiting-Software.

Größere Unternehmen nutzen zunehmend Bewerbungssoftware und positionieren sich dadurch strategisch. Finanzielle Verluste durch unbesetzte Stellen bleiben erspart. Weitere finanzielle Verluste ohne E-Recruiting-Software lauern im Zeitfaktor. Unternehmer und Personaler sichten noch „per Hand“ umständlich Bewerber-eMails, tragen sie in Excel Listen ein. Das kostet Zeit, und Zeit ist Geld. Durch die Software werden die Verwaltungsabläufe minimiert. Nur wenige kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen solch eine Software, obwohl sich gerade für diese eine E-Recruitingsoftware rechnet.

Finanzieller Schaden durch vakante Stellen

Die Summe, die einzelne Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen erwirtschaften, ist ein Teil Ihres Unternehmensumsatzes. Ist eine Stelle unbesetzt, fehlt dieser Teil des Umsatzes. Das sind die Vakanzkosten. Ein Verlust für Ihre Firma.

  • Kunden oder Patienten können nicht in der Form bedient oder gepflegt werden, wie es sein sollte
  • Aufträge und Projekte werden nicht rechtzeitig fertiggestellt
  • Andere Mitarbeiter müssen Aufgaben der zu vakanten Stelle mit übernehmen
  • Ihre Mitarbeiter sind dadurch frustriert, sind überarbeitet und das führt im Zweifelsfall zu Ausfällen
  • Andere Mitarbeiter müssen die Ausfälle auffangen. Eine Abwärts-Spirale, die sich so lange dreht, bis die ausgeschriebene Stelle besetzt ist und der neue Mitarbeiter seine volle Leistung erbringt.
  • Worst Case – Umsätze, bzw. Erlöse schrumpfen.

Mit einer E-Recruiting-Software lassen sich Bewerber sicher managen und Stellen schneller, günstiger und effektiver besetzen. Dies beginnt bei der Eingabe der Stelle bis hin zu automatisierten Emails über den ganzen Recruitingprozess. Eine große Erleichterung für Personalchefs und Unternehmer.

Eine Software, die den Unternehmer in vielen wichtigen Belangen unterstützt, Anzeigenschaltung automatisiert in vielen hundert Stellenbörsen, Social Media Kanälen und auch Verbandsseiten. Der Unternehmer spart sich viel Zeit. Zeit, die er anders nutzen kann für sein Unternehmen oder privat. Und er findet auch noch seinen Traumkandidaten für den Job.

Mit wenigen Klicks ist alles erledigt.

Als zertifizierte Beraterin für E-Recruiting unterstütze ich Unternehmer auch darin, wie sie schnell zu findende spannende Karriereseiten z.B. mit Videos und peppigen Texten gestalten können.  Unternehmer und Personaler können das eBook „Recruiting Automatisierung“ hier herunterladen.

Bewerbung für Strategiegespräch Mitarbeiter finden

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